Allgemeines

Seit der Errichtung des Sicherheitsfonds mit dem Inkrafttreten des BVG im 1985 hat sich die Sicherstellung der Versicherten- ansprüche zu seiner Hauptaufgabe entwickelt. Ab 1997 werden dabei nicht mehr nur die obligatorischen Leistungen nach dem BVG sondern auch die ausserobligatorischen Ansprüche bis zu einer Obergrenze sichergestellt.

Der Sicherheitsfonds stellt die Leistungen der Versicherten der 2. Säule bei Insolvenz der Vorsorgeeinrichtung oder des Versichertenkollektivs (Anschluss eines Arbeitgebers bei einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung) sicher.

Antragstellerin für die Leistungen des Sicherheitsfonds ist die zahlungs- unfähig gewordene Vorsorgeeinrichtung oder die Rechtsträgerin des insolvent gewordenen Versichertenkollektivs.