Grundlagen

Bemessungsgrundlagen

Das BVG-Alterskonto

Die korrekte Führung der BVG-Alterskonti (auch Schattenrechnung genannt; nachstehend Alterskonto genannt) ist eine wichtige Grundlage für eine problemlose Abrechnung mit dem Sicherheitsfonds.

Das Alterskonto soll jederzeit über die gesetzlichen Mindestansprüche des Vorsorgenehmers Auskunft geben. Das Alterskonto hat daher mit den eigentlichen reglementarischen Versicherungsansprüchen nichts zu tun. Es sei denn, die Vorsorgeeinrichtung versichere nur genau die BVG-Minimalvariante. Auch dann ist im Alterskonto nur von den BVG-Altersgutschriften die Rede.

Bei den Altersgutschriften handelt es sich somit um die gesetzlichen Minimalsparbeiträge, nämlich 7/10/15/18% der BVG-Löhne, je nach Alter. Das Alterskonto gibt damit Auskunft über das BVG-Altersguthaben, dies wiederum ist zusammengesetzt aus den kumulierten Altersgutschriften, dem nach BVG vorgegebenen Zins und allfälligen, aus früheren Kassen eingebrachten Altersguthaben. Soweit zu einigen Begriffsbestimmungen. Es ist wichtig, die Alterskonti von vor- und überobligatorischen Beiträgen rein zu halten. Dazu ist das Versichertenkonto da, das in jeder mit zusätzlichen Leistungen operierenden Vorsorgeeinrichtung geführt werden muss.

Freizügigkeitsleistungen

Für die Abrechnung mit dem Sicherheitsfonds wird der Wert aller Freizügigkeitsleistungen per Ende eines Bemessungsjahres benötigt. Dieser Zahlenwert ist aus der Bilanz oder dem Anhang zur Jahresrechnung ersichtlich. Die Vorsorgeeinrichtung hat den Versicherten die reglementarische Austrittsleistung jährlich mitzuteilen (Art. 24 Freizügigkeitsgesetz; FZG).

 

Summe der Rentenleistungen

Die Summe der ausgerichteten Rentenleistungen kann der Betriebsrechnung entnommen werden. Für die Berechnung des Beitrages an den Sicherheitsfonds ist diese Summe mit zehn zu multiplizieren, um einen annäherungsweisen Rentenbarwert zu erhalten.
Die reglementarischen Austrittsleistungen werden den versicherten Personen regelmässig auf dem Versicherungsausweis mitgeteilt.